Blu-ray Player

Fünf Blu-ray-Player im Test – die DVD hat ausgedient

Damit Ihr DVD-Player in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann, testet das Magazin Audio Video Foto Bild fünf günstige Blu-ray-Player und erklärt die wichtigsten Funktionen. Alle Blu-ray-Player geben nicht nur Blu-rays und DVDs, sondern auch Musik, Fotos und Filme von USB Sticks, gebrannten Discs oder über Netzwerk wieder. Die Modelle von Samsung, Sony und LG verfügen zudem über die Möglichkeit, Leihfilme übers Internet anzusehen. Alle Player erreichten im Test die Note „gut“, es gab keine Ausreißer nach oben oder unten.

Am besten abgeschnitten hat der BD-D5300 von Samsung. Auch wenn er im Betrieb so laut sein kann, dass es bei leisen Filmszenen stört, bietet er mit das beste Bild und umfangreiche Internetfunktionen. Auch vom Computer kann der Samsung Videos streamen, wenn er im Netzwerk angeschlossen ist. Der etwas teurere, große Bruder des Players, der Samsung BD-D5500 gibt darüber hinaus auch 3D-Medien wieder.

Samsung BD D53001 Test
Sonys BDP-S380 verfügt über keine Netzwerk-Wiedergabe (DLNA). Dafür kann der Zweitplatzierte auf die sehr umfangreichen Internet-Videotheken Lovefilm und Qriocity zugreifen. Die Internet-Funktionen sind bei diesem Modell insgesamt sehr umfangreich. Mit der Schnellstarttaste gleicht Sony ein allgemeines Manko der Blu-ray-Player aus: Zwar verbraucht der Sony mit dieser Taste mehr Strom, dafür ist er innerhalb von nur 3 Sekunden startbereit.

Den dritten Platz belegt LG mit dem BD660.Zwar braucht dieses Modell besonders lange, um Discs wiederzugeben, doch die Wartezeit lohnt sich: Er ist der einzige Player im Test, der auch 3D-Filme räumlich wiedergeben kann. Er nutzt alle zur Zeit möglichen Eingänge zur Wiedergabe und greift auf drei bekannte Internet-Videotheken zu: Acetrax, Viewster und Maxdome. Selbst sehr zerkratze Discs kann der LG noch lesen.

Knapp das Treppchen verfehlt hat Panasonic. Ebenso wie der Sieger von Samsung ist der DMP-BD75 recht laut. Die Internetfunktionen sind begrenzter als bei den anderen Modellen. Doch er spielt alle gängigen Formate ab, Daten mit bis zu 4 GB spielt er von Wechselmedien oder mit USB angeschlossenen Festplatten ab, größere akzeptiert er nur als Stream über Netzwerk.

Wie Sonys Modell verfügt auch der Philips über keine DLNA-Funktion. Er gibt keine Medien aus dem Heimnetzwerk wieder, nur für Updates und für Blu-ray Extras sowie Youtube ist der Netzwerkanschluss gedacht. Die hohe Bildqualität und der geringe Preis machen ihn trotzdem zu einem empfehlenswerten Gerät.

Bis auf LG, dessen günstiger Player diese Funktion jetzt schon integriert, bieten alle Hersteller ähnliche Modelle an, die nur wenig mehr kosten, dafür aber 3D unterstützen.

Fazit:

Alle getesteten Modelle liegen um die 100 Euro und bieten komfortablen Heimkinogenuss. Bei diesen Preisen und der Qualität der aktuellen Modelle auf dem Markt, ist es empfehlenswert, nun auf Blu-ray-Player umzurüsten und den alten DVD-Player auszumustern. Wer etwas mehr Geld übrig hat, kauft die jetzt schon sehr guten, 3D-fähigen, großen Brüder der getesteten Modelle.

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